Die Grenzen der russischen Kriegswirtschaft

Gut vier Jahre nach dem Überfall auf die Ukraine zeigt die russische Wirtschaft deutliche Anzeichen struktureller Erschöpfung, stellt das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) in seiner neuesten Untersuchung fest. Russland steht demnach nicht nur vor finanziellen Herausforderungen. Die grundlegende Einschränkung, mit der Russland heute konfrontiert ist, ist der Zugang zu Arbeitskräften, Technologie und Produktionskapazitäten.

Deutschland erwirbt 40 Prozent an KNDS

Deutschland wird beim Börsengang des deutsch-französischen Rüstungskonzerns KNDS einen Anteil von 40 Prozent erwerben und so Parität zum französischen Anteil herstellen. Das teilte ein deutscher Regierungsvertreter am Mittwoch mit. Beide Regierungen wollen ihre Anteile in den nächsten zwei bis drei Jahren auf jeweils 30 Prozent reduzieren, dessen ungeachtet aber gleichwertige Stimmrechte behalten.

Rheinmetall erfindet sich neu

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall meldete am Mittwoch Rekordumsätze und -gewinne für 2025 und prognostizierte für dieses Jahr ein noch stärkeres Wachstum, da der Krieg im Nahen Osten neue Geschäftsmöglichkeiten für Europas größten Rüstungshersteller eröffnet. Für 2026 erwartet das Düsseldorfer Unternehmen ein weiteres Umsatzwachstum von 40 bis 45 Prozent auf 14 bis 14,5 Milliarden Euro.