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Meta plant offenbar großen Stellenabbau

Meta plant einen umfassenden Stellenabbau, der mindestens ein Fünftel der Belegschaft betreffen könnte. Damit ⁠wolle das Unternehmen die hohen Investitionskosten in die KI-Infrastruktur kompensieren, so Insider. Daneben bereite sich Meta auf die Effizienzsteigerung durch die KI vor. Falls sich Meta tatsächlich für eine Reduzierung der Belegschaft um 20 Prozent oder mehr entscheiden würde, wäre dies der größte Stellenabbau ⁠des Unternehmens seit 2023.

Rheinmetall erfindet sich neu

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall meldete am Mittwoch Rekordumsätze und -gewinne für 2025 und prognostizierte für dieses Jahr ein noch stärkeres Wachstum, da der Krieg im Nahen Osten neue Geschäftsmöglichkeiten für Europas größten Rüstungshersteller eröffnet. Für 2026 erwartet das Düsseldorfer Unternehmen ein weiteres Umsatzwachstum von 40 bis 45 Prozent auf 14 bis 14,5 Milliarden Euro.

Warum sich KI-Modelle menschlich verhalten

Anthropic hat eine Forschungsarbeit veröffentlicht, die eine Theorie namens „Persona-Auswahlmodell” einführt und eine neue Erklärung dafür bietet, warum KI-Assistenten wie Claude Emotionen ausdrücken, sich selbst in menschlichen Begriffen beschreiben und andere auffallend menschenähnliche Verhaltensweisen zeigen. Das Unternehmen argumentiert, dass diese Eigenschaften nicht einfach einprogrammiert sind, sondern als natürliches Nebenprodukt der Art und Weise entstehen, wie große Sprachmodelle trainiert werden.

Zwei Drittel halten Sozialstaat für nicht finanzierbar

Knapp zwei Drittel der Bürger in Deutschland halten den Sozialstaat in seiner heutigen Form für nicht mehr finanzierbar. In einer repräsentativen Forsa-Befragung im Auftrag von „Stern” und RTL stellten sich 64 Prozent hinter diese Einschätzung. Damit teilt eine Mehrheit der Befragten die Auffassung von Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Umfrageergebnisse fallen in eine Zeit heftiger Auseinandersetzungen innerhalb der schwarz-roten Koalition über die künftige Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme.

Mittelstand verharrt im Wartemodus

Der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft hat seine Mitglieder zur aktuellen wirtschaftlichen Lage und den Erwartungen für das laufende Jahr befragt. Die Stimmung verharrt auf einem verhaltenen Niveau. Die Zukunftsaussichten bewerten die Unternehmer negativ: Eine überwältigende Mehrheit von 81 Prozent rechnet nicht mit einem spürbaren wirtschaftlichen Aufschwung im Jahr 2026.

Gold überholt US-Staatsanleihen als Reserveanlage

Die Investmentbank Morgan Stanley bezeichnete Gold in einem diese Woche veröffentlichten Bericht als den „größten Herausforderer” des US-Dollars. Das Unternehmen beobachtete, dass Zentralbanken mittlerweile etwa 4 Billionen US-Dollar in Gold halten, verglichen mit 3,9 Billionen US-Dollar in US-Staatsanleihen – zum ersten Mal seit 1996 hat damit Gold die Staatsanleihen übertroffen.

We Are in the Midst of a Rupture

Das diesjährige World Economic Forum in Davos war in vielerlei Hinsicht ein denkwürdiges Ereignis. Doch Kanadas Premierminister Marc Carney stach mit seinem bemerkenswerten Auftritt aus allen anderen heraus. Mit klaren Worten ordnete der Premier die aktuellen Veränderungen der Welt und die jüngsten Ereignisse ein. Lesen Sie seine Aufsehen erregende Rede im originalen Wortlaut.

Arbeitgeber fordern radikale Sozialreformen

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat kurz vor Abgabe des Abschlussberichts der Sozialstaatskommission weitreichende Reformen des deutschen Sozialsystems gefordert. Der Vorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission noch im Januar ihre Empfehlungen vorlegen soll.

Deutsche Krankenhäuser schreiben Verluste

Wie aus dem Krankenhaus-Barometer 2025 hervorgeht, hat sich der Anteil der Kliniken mit Jahresfehlbetrag gegenüber 2023 nochmals um fünf Prozentpunkte erhöht. Lediglich 34 Prozent der Krankenhäuser erwirtschafteten der Umfrage zufolge einen Überschuss oder ein ausgeglichenes Ergebnis. Für 2025 rechnen sogar 70 Prozent mit Verlusten. Und die Aussichten für 2026 bleiben äußerst düster.

Muss Enteignung mögen, wer Sanierung will?

Zum 13. Thüringer Tag für Insolvenzrecht und Sanierung am 22. Oktober 2025 fanden sich im Konferenzzentrum des Erfurter Steigerwaldstadions circa 150 Teilnehmer zum Austausch über aktuelle Entwicklungen rund um Insolvenzrecht, Sanierung und aktuelle Rechtsprechung ein. Die Initiatoren, RA Dirk Götze und RA Marcello Di Stefano konnten ein anspruchsvolles Programm vorweisen, dass wieder einen ebenso hochkarätigen und interessanten wie unterhaltsamen Tag in Erfurt versprach.