Rheinmetall erfindet sich neu

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall meldete am Mittwoch Rekordumsätze und -gewinne für 2025 und prognostizierte für dieses Jahr ein noch stärkeres Wachstum, da der Krieg im Nahen Osten neue Geschäftsmöglichkeiten für Europas größten Rüstungshersteller eröffnet. Für 2026 erwartet das Düsseldorfer Unternehmen ein weiteres Umsatzwachstum von 40 bis 45 Prozent auf 14 bis 14,5 Milliarden Euro.

Die Krise wird sichtbar

Schon seit längerem wird das Thema diskutiert, nun zeigen die Sparpläne der großen Autozulieferern die nackten Zahlen dazu: Die Absatzkrise der großen Hersteller ist über die Lieferketten bei den Zulieferern angekommen. Lieferanten schaffen es aufgrund zurückgehender Bestellungen nicht mehr, ihre Kapazitäten auszulasten und bleiben auf ihren Investitionen und den hohen Vorlaufkosten für Forschung und Entwicklung sitzen.

Die Krise der Autoindustrie zeigt Wirkung

Die deutsche Automobilindustrie befindet sich in einer der schwersten Krisen ihrer Geschichte. Zwei weitere Autozulieferer – die AE Group und die Süddeutsche Gelenkscheibenfabrik (SGF) – haben in den vergangenen Tagen Insolvenzverfahren eingeleitet und Standortschließungen angekündigt. Dadurch sind mehr als 1.100 Arbeitsplätze unmittelbar bedroht, was die dramatische Zuspitzung der Branchenkrise verdeutlicht.