US-Rezessionsrisiko steigt

Goldman Sachs erklärte in ihrem am 20. März veröffentlichten wichtigsten Makro-Bericht, dass die globalen Märkte den Inflationsschock durch den Iran-Konflikt vollständig absorbiert hätten, aber gefährlich blind gegenüber dem Risiko blieben, dass eine anhaltende Störung der Energieversorgung die Weltwirtschaft in eine Rezession stürzen wird. Die Bank geht davon aus, dass ein „Rezessions-Trade” scharfe Kehrtwenden bei Aktien, Zinsen und Währungen auslösen würde.

Insolvenz-Zahlen steigen weiter

Die deutsche Wirtschaft kämpft weiter mit einer anhaltenden Insolvenzwelle: Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen ist im September 2025 um 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Damit setzt sich der beunruhigende Trend des Jahres 2025 fort, der bereits im Juli mit einem noch stärkeren Anstieg von 13,4 Prozent bei den Unternehmensinsolvenzen seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht hatte.